Ride Over The Alps

Im April fuhren Fabi und ich mit unseren Rädern zum Tennis Trainingslager nach Tignale. Auf Komoot könnt ihr den gesamten Streckenverlauf anschauen.

Sindelfingen – Memmingen (156 km)

Im April 2022 ging es früh morgens los, auf unsere erste Alpenüberquerung, leider regnete es in Strömen und der Regen hielt den ganzen Tag an. Völlig durchnässt kamen wir am späten Nachmittag in Memmingen an und mussten erstmal unsere Räder vom Matsch reinigen und dann unsere nassen Klamotten so gut wie es geht trocknen. Nach einer leckeren Mahlzeit im Irish Pub, fielen wir dann todmüde ins Bett.

#startalpenueberquerung #nuertingen #espresso #albaufstieg #ulm #iller #memmingen #irishpub

Memmingen – Imst (136 km)

Am nächsten Morgen fielen uns die ersten Kilometer schwer, es war kalt aber dafür trocken und zeitweise kam sogar die Sonne raus. Bei Kilometer 70 erreichten wir die Grenze nach Österreich. Am Fernpass mussten wir ein paar Schiebepassagen bewältigen, dann war der schwerste Teil der zweiten Etappe geschafft und es ging 25 km lang bergab nach Imst.

#staatsgrenze #highline #weissensee #fernpass #imst

Imst – Meran (154 km)

Am dritten Tag ging es zuerst immer dem Inn entlang, bis dann der Aufstieg zum Reschenpass begann, anstatt über die Schweiz zu fahren und dann von dort die Passstraße zu nehmen, entschieden wir uns die Steigung über einen Waldweg in Angriff zu nehmen. Leider stellte sich heraus, dass aus dem Waldweg ein steiler Wanderweg wurde und wir wieder einmal unsere Räder schieben, zum Teil auch tragen mussten. Danach ging es noch kurz durch einen Tunnel auf der Reschen Straße und weiter bergauf über Radwege, bis zur italienischen Grenze. Nach einem weiteren Anstieg war es soweit und der zweite Pass unserer Alpenüberquerung war geschafft. Nach einer genialen Abfahrt hinunter ins Vinschgau und weiteren 50 km auf dem Vinschgau Radweg, erreichten wir am frühen Abend schließlich Meran.

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Meran – Torbole (134 km)

Der letzte Tag führte uns an Bozen vorbei, entlang der Etsch, bis es dann in Mori Richtung Gardasee ging. Es war die vermeintlich leichteste Etappe, allerdings auch die langweiligste, da sich der Radweg immer entlang der Autobahn und dem Fluss durch das weite Tal zog. Es war auf eine andere Art anstrengend, nicht die Höhenmeter machten einem zu schaffen, sondern das eintönige, monotone Fahren. Die letzten paar Kilometer waren dann wieder interessanter und nach einer kurzen Rampe, die es in sich hatte, kam die langersehnte Abfahrt nach Torbole am Lago di Garda. Es war geschafft!

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