Sommer 2023 – Eine Reise mit dem Rad und Zelt durch den Süden Englands. Auf Komoot könnt ihr euch die gesamte Route und die einzelnen Etappen anschauen.
10 Tage | 9 Etappen
Nachdem wir in Calais unser Auto geparkt hatten, machten wir die Räder startklar und fuhren los zum Hafen. Die Fähre brachte uns dann in 1,5 Stunden nach Dover. Zum Hotel war es nur eine kurze Strecke, aber es war schon aufregend plötzlich auf der „falschen“ Seite zu fahren.






#calais #dover
Dover – Eastbourne (113 km)
Früh am Morgen ging es los auf die erste Etappe. Im Sonnenaufgang fuhren wir immer der Küste entlang… Bei „Mulberry Coffee Co.“ direkt am Strand gab es einen leckeren Cappuccino und einen Muffin, in Rye und in Hastings machten wir jeweils eine kurze Pause und stärkten uns. Am späten Nachmittag kamen wir nach einem langen ersten Radtag am Campingplatz an, bauten unser Zelt auf, duschten und ließen den Abend in einem schönen Pub, bei leckerem Ale und gutem Essen ausklingen.














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Eastbourne – Amberley (74 km)
Am zweiten Tag ging es auf den South Downs Way nach Westen. Wunderschöne Landschaften, Ortschaften wie aus einer anderen Zeit, allerdings auch krasse Wege erwarteten uns. Der South Downs Way ist eigentlich mehr ein Wanderweg oder für Mountainbiker ohne Gepäck, deswegen beschlossen wir, nach anstrengenden 30 km, die Route ein wenig umzuplanen und über Brighton an der Küste entlang weiter zu fahren… In Amberley übernachteten wir auf einem wirklich schönen Campingplatz einer Farm, mit sehr netten Gastgebern.
















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Amberley – Winchester (74 km)
Weiter ging es, teilweise wieder auf dem South Downs Way. Eine anstrengende aber richtig schöne Etappe bei bestem Wetter. In Winchester übernachteten wir in einem B&B.













#southdownsway #winchester
Winchester – Tilshead (90 km)
Von Winchester aus folgten wir größtenteils dem King Alfreds Way in Richtung Salisbury und dann weiter nach Stonehenge. Beeindruckende Sehenswürdigkeiten, abenteuerliche Wege,tolle Landschaften und Orte erwarteten uns. Kurz vor Tilshead war dann leider zweimal die Straße gesperrt, so dass wir erst recht spät am Campsite eintrafen.
















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Tilshead – Calne (37 km)
Nach einer unruhigen Nacht im Zelt und den Anstrengungen der letzten Tage in den Beinen, beschlossen wir die geplante Etappe zu verkürzen. Anstatt über Bath, ging es den „direkten“ Weg zum Blackland Lakes Campsite. Erst war wieder eine Straße wegen Militärübungen gesperrt und ich hatte einen Platten aber es tat gut mal weniger Kilometer zu fahren. In Devizes entdeckten wir eine richtig gemütliche Teestube und wir gönnten uns ein wirklich leckeres Mittagessen im „The Black Swan“ Pub.







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Calne – Pangbourne (82 km)
Dieser Tag auf dem King Alfreds Way (The Ridge Way) hatte es in sich, der Weg verlief fast ausschließlich über Wiesen mit schmalen Spurrillen. Die schöne Landschaft und Natur entschädigte uns allerdings auf dieser sehr anstrengenden Etappe.










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Pangbourne – London (85 km)
Im Gegensatz zum Vortag kamen wir richtig gut voran, was einerseits an den viel besseren Wegen aber natürlich auch an den geringeren Höhenmetern lag. Das Gefühl mit dem Rad nach London zu fahren und die Aussicht auf einen Tag Pause, beflügelte uns zusätzlich.






















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London – Doddington (105 km)
Gut erholt, nach zwei Nächten im Hotel freuten wir uns wieder auf unsere Räder zu steigen. Der nächste „Granfondo“ erwartete uns auf der 8. Etappe und auf gut zu fahrenden Wegen, ging es immer weiter aus der Stadt hinaus. Nach der Großstadt tat es gut wieder in die Natur zu kommen. In Rochester gab es ein sehr leckeres Mittagessen und auf dem Weg zum Campingplatz kamen wir am Leeds Castle vorbei.

















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Doddington – Kingsdown – Dover (81 km)
Die letzte Etappe war Anfangs sehr hügelig und wir mussten das ein und andere Mal die Räder schieben. Nachdem wir Canterbury und das Städtchen Sandwich passiert haben, erreichten wir das Meer und wir fuhren an der Küste entlang zu unserem letzten Campsite in Kingsdown. Ein wunderschön gelegener Campingplatz mit Blick auf den Ärmelkanal. Nach der letzten Nacht im Zelt, brachen wir früh morgens auf nach Dover, von dort ging es wieder zurück mit der Fähre nach Calais und zum Auto.

















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Eine wunderschöne Radreise ging zu Ende. Beeindruckende Landschaften, viele Sehenswürdigkeiten, leckeres Ale und gutes Essen in tollen Pubs, und vor allem die netten Menschen mit ihrer Gastfreundlichkeit werden in guter Erinnerung bleiben!
